Wald und Gesundheit

Die gegenwärtigen Schwerpunkte der westlichen Medizin basieren auf Verfahren, die sehr häufig zu einer Passivierung der Patienten führen. Krankenkassen übernehmen immer höhere Kosten, die sich auch in Folge dieser Passivität ergeben. Beide Dimensionen verstärken sich naturgemäß gegenseitig und werden dabei kaum durch alternative Gedankenwege gestört.
Dabei ist das Wissen um Aktivierende Verfahren zur eigenen Gesunderhaltung nicht neu. Hier leisten gezielte Therapien im Heilwald unschätzbare Dienste. Gegenwärtig werden solche Verfahren in der deutschen Forschungsförderung stark vernachlässigt, dabei ist die Wirkung des Waldes bei vielen Indikationen relevant.

Makroklima, Geländestruktur und Baumbestand sind für Patienten bedeutende Einflussgrößen – einige Beispiele.

Makroklima:

  • Dermatologische Indikationen
  • Erkrankungen der Atemwege
  • Infektanfälligkeit
  • psychische Erkrankungen
  • Multimorbidität mit diesen Erkrankungen

Geländestruktur:

  • Erkrankungen des Bewegungsapparates
  • kardiovaskuläre Erkrankungen
  • neurologische Erkrankungen
  • geriatrische Erkrankungen
  • Multimorbidität mit diesen Erkrankungen

Baumbestand:

  • Allergische Erkrankungen
  • Erkrankungen der Atemwege