Die Fichte

Die Fichte ist ein wichtiger Heilbaum. So sagte man früher, dass Fichten »Krankheiten abnehmen« können. Zahnfüllungen aus antibakteriellem Fichtenharz kennt man schon aus dem alten Ägypten; ebenso die Verwendung als Wundheilmittel.

Fichtenharz wird zu heilsamen Pechsalben verarbeitet – ihre Terpene, ätherische Öle und andere Komponenten stärken unser Immunsystem und helfen ganz besonders bei Husten, Grippe und Erkältung. Die Fichte wirkt durchblutungsfördernd, krampflösend und beruhigend. Von unseren Ahnen wurde die Fichte als Lebens- und Mutterbaum angesehen.

[Unser Kurzfilm]
Oberförster Sündermann über unsere Fichte: Ein kleiner Einführungskurs von Baumökonomie bis zur zur Zahnfüllung ...


Das Rezept: Fichtenspitzensirup

Mit den leuchtend grünen Spitzen der Nadelbäme schmecken zubereitet nicht nur gut, sondern sie sind auch sehr gesund, denn die Tannenspitzen enthalten viel Vitamin C, Mineralstoffe, ätherische Öle und Harze.

Zubereitung des Sirups für etwa 500 ml:

  • 250 ml Wasser
  • 250 ml Honig
  • 1 Handvoll Fichtenspitzen
  • 1 Schraubglas

Triebspitzen in ein Schraubglas geben und mit Wasser übergießen. Das Ganze an einem warmen Platz vier Tage ziehen lassen. Dabei zwei- bis dreimal täglich schütteln, damit sich kein Schimmel bildet. Wenn das Wasser gut durchgezogen ist, kann mit der Zubereitung des Sirups begonnen werden:

  • Wasser samt Spitzen in einem Topf zum Kochen bringen und für 10 Minuten köcheln lassen.
  • Schraubglas und Deckel auskochen, um es keimfrei zu machen.
  • Triebspitzen abseien und die Flüssigkeit in das Schraubglas gießen
  • Mit Honig ausfüllen, gut verrühren und das Glas schließen.

Dank des hohen Zuckeranteils im Honig, ist der Sirup etwa ein Jahr haltbar. Bitte im Kühlschrank lagern.