Die Rotbuche

Eine einzige Buche produziert bis zu fünf Tonnen Sauerstoff pro Jahr. Buchen bestimmen wesentlich das Bild in vielen Wäldern. An einigen Stellen wirken die Buchen durch ihre dichten Baumkronen wie ein kühlendes Domdach, an lichten Stellen beeindrucken sie durch ihren hohen stolzen Wuchs.

Besondere Heilwirkung
Der Buche werden folgende medizinische Eigenschaften zugesprochen: Die Blätter regen den Stoffwechsel an, die Rinde hilft bei Erkrankungen der Bronchien, bei Durchfall und Parasiten im Darm sowie bei Erkrankungen der Haut (z.B. Schuppenflechte) und rheumatischen Erkrankungen. Mit den zerstoßenen Blättern wurden früher auch Schwellungen, Blasen auf der Haut, Verbrennungen und Erfrierungen behandelt. Die Buchenrinde wirkt antiseptisch und wird bei Erkrankungen der Atemwege genutzt.
Die Buche schafft Luftreinheit; eine allgemeine stimmungsaufhellende Wirkung wird beobachtet – in der Naturheilkunde hilft sie weiterhin bei psychosomatischen Erkrankungen wie Stress oder Schlaflosigkeit.

Merkmale
Die Rotbuche ist der verbreitetste sommergrüne Laubbaum in deutschen Wäldern, die Wuchshöhe erreicht 40 m, sie wird bis zu 300 Jahre alt und sie wächst bevorzugt an humusreichen und kalkreichen Standorten.

Woher kommt der Name
Das Wort Buch (früher Schreibtafeln aus Buche) und Buchstabe entwickelten sich aus dieser Baumbezeichnung.


Das Rezept: Buchenlikör

  • 2 Handvoll junge, frische Blätter, die vorher gut gereinigt und angestoßen (stark zerkleinert) wurden in eine Flasche Wodka geben. 14 Tage stehen lassen, ab und an schütteln. Nach 14 Tagen 250 Gramm Zucker in ein viertel Glas Wasser geben und diesen sich auflösen lassen
  • den Wodka mit den Blättern durch ein Sieb geben
  • anschließend das Zuckerwasser hinzugeben.

Ein solcher Likör hilft in den Schlaf, wenn man abends ein Glas davon trinkt.
Bitte seien Sie besonnen im Umgang mit alkoholischen Getränken!