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Die Zitterpappel wurde zur »Waldkönigin« zum Tag des Baumes 2026 gekürt
Wussten Sie, dass die Zitterpappel als Hoffnungsträger für den klimastabilen Waldumbau gilt?
Seit der Etablierung des ersten Kur- und Heilwaldes 2017 in Seebad Heringsdorf finden alljährlich interessante Veranstaltungen rund um den BAUM statt.
In diesem Jahr konnten alle Naturliebhaber bei der Waldwanderung am 25.4. mit unserem Revierförster Sven Prabel in Begleitung seines nostalgisch königlichen Amtskollegen Waldemar Jäde die Pflanzung der Waldkönigin miterleben. Der jüngste Teilnehmer der Wanderung durfte den
Boden ausheben und gemeinsam mit den Förstern die kleine Zitterpappel einpflanzen. Damit der Baum gut gedeihen kann, wurde er mit Brennesselwasser ausreichend begossen. Anschließend gaben die Zuschauer dem neu gepflanzten Baum ihre Wünsche mit auf den Weg.
Das Sprichwort »zittern wie Espenlaub« ist auf die annähernd kreisrunden, gezähnten Blätter zurückzuführen, welche bei jeder Luftbewegung unverkennbar zittern.
Die Zitterpappel, auch bekannt als Aspe oder Espe, ist ein mittelgroßer, sommergrüner Laubbaum, der kälte- und frostresistent und recht anspruchslos ist (diese Pappelart kommt auch mit schlechter Nährstoffversorgung oder während des Wachstums auf trockenen oder sandigen Böden zurecht). Sie trägt zur Regeneration von Wäldern bei, dient über 500 Insektenarten als Nahrungsquelle, darunter seltene Schmetterlingsarten, und beherbergt eine Vielzahl von Pilz -und Flechtenarten.
Viele andere Tiere profitieren von ihr, beispielsweise als wichtiger Höhlenbaum.
Das Sprichwort »zittern wie Espenlaub« ist auf die annähernd kreisrunden, gezähnten Blätter zurückzuführen, welche aufgrund ihrer langen, seitlich abgeflachten Blattstiele bei jeder Luftbewegung unverkennbar zittern.
Durch ihr weit verzweigtes Wurzelsystem kann sie sich vegetativ vermehren und bildet so ganze Pappelhaine.
Die Zitterpappel gilt heute nicht mehr als »verdämmende« Baumart. Naturnaher Waldbau und Klimawandel haben die Wahrnehmung der Zitterpappel bei Forstleuten und Waldbesitzenden verändert.
Als wichtige Biotopbaumart rückt 2026 eine Baumart in den Fokus, die sinnbildlich für Widerstandskraft, Artenvielfalt und Erneuerung steht.
Vielleicht entdecken Sie beim nächsten Waldspaziergang eine Zitterpappel?
Dr. Karin Lehmann
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